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Philippinen: Politisches Porträt

28.09.2020 - Artikel

Historisch geprägt haben die Philippinen enge Verbindungen  insbesondere zu den ehemaligen Besatzungsmächten Spanien (bis 1898) und den USA (bis 1935 unter direkter US-Verwaltung, danach bis 1946 „Commonwealth“ mit den USA). Das politische System ist eng an jenes der USA angelehnt: Der Präsident wird direkt gewählt (einmalig, für sechs Jahre). Das Zwei-Kammer-Parlament besteht aus dem Repräsentantenhaus (303 Wahlkreis- und Listenabgeordnete, für drei Jahre gewählt) und dem Senat (24 Senatoren, in landesweiter Personenwahl für sechs Jahre gewählt), oberstes Gericht ist der Supreme Court.

Die ursprüngliche philippinische Verfassung von 1935 war durch die Verhängung des Kriegsrechts 1972 durch den damaligen Präsidenten Marcos faktisch außer Kraft gesetzt geworden. Nach dem Sturz des Marcos-Regimes 1986 („EDSA-Revolution“) wurde sie durch die neue Verfassung von 1987 ersetzt.

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