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Einbürgerung

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migrants asians studying, © colourbox.de

Artikel

Grundsätzlich sieht das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht die Einbürgerung für Personen vor, die seit mehreren Jahren in Deutschland leben.

Darüber hinaus setzt die Einbürgerung in aller Regel voraus, dass der Bewerber seine bisherige Staatsangehörigkeit aufgibt. Ausnahmen bestehen, wenn der Einzubürgernde Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der EU oder der Schweiz ist oder wenn es sich um eine Einbürgerung im Rahmen der Wiedergutmachung handelt.

In folgenden Ausnahmefällen ist eine Einbürgerung auch möglich, wenn der Antragsteller im Ausland lebt:

  • Einbürgerung nach Art. 116 des Grundgesetzes (ehemalige Deutsche, denen zwischen 1933 bis 1945 die deutsche Staatsangehörigkeit aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen entzogen worden ist, und ihre Abkömmlinge)
  • Einbürgerung von Kindern deutscher Mütter, die nicht durch Geburt Deutsche geworden sind
  • Einbürgerung von Kindern deutscher Väter, die nicht durch Geburt Deutsche geworden sind
  • Wiedereinbürgerung ehemaliger Deutscher, die ihre Staatsangehörigkeit innerhalb der letzten 12 Jahre durch Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit auf Antrag verloren haben
  • Wiedereinbürgerung ehemaliger Deutscher aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder der Schweiz

Die zuständige Behörde ist das Bundesverwaltungsamt (BVA) in Köln. Ausführliche Informationen, Merkblätter und Antragsformulare finden Sie auf der Webseite des BVA unter http://www.bva.bund.de/.